Wetteren: Letzter Unglückswaggon abtransportiert

Nach dem Zugunfall in Wetteren vor zwei Wochen ist jetzt auch der siebte und letzte Waggon, der in das Unglück von Schellebelle verwickelt war, auseinandergeschnitten und abtransportiert worden. Das Ganze erfolgte zwei Tage früher als geplant. Auch ein Teil der beschädigten Schienen müsste inzwischen abmontiert und abtransportiert worden sein.

Insgesamt hat das Zerschneiden der Waggons 3 Tage gedauert.

Mit dem Abtransport der beschädigten Schienen und Oberleitungen hatte der Schienennetzverwalter Infrabel am gestrigen Sonntagabend begonnen.

"Es handelt sich um die Infrastruktur auf der Seite, auf der die meisten Anwohner wohnen", so Infrabel am Sonntag. "Dadurch kann das Stück auch als erstes saniert werden." Am heutigen Montag wird auf der anderen Seite aufgeräumt. Wann und wie das Gebiet saniert wird, ist noch nicht deutlich.

Vor zwei Wochen war ein Zug mit Chemikalien in Wetteren entgleist und Chemietankwaggons waren in Brand geraten. Die Bewohner in der direkten Umgebung des Unfalls mussten evakuiert werden.