Weniger Klagen zu den Energieproduzenten

Der föderale Ombudsdienst für Energiefragen hat im vergangenen Jahr weniger Klagen und Beschwerden von Verbrauchern erhalten, als im Jahr davor. Die meisten Klagen betreffen unverständliche Rechnungen oder verwirrende Zählerergebnisse.

Insgesamt empfing der Beschwerdedienst für Energiefragen in Belgien im vergangenen Jahr etwa 8.300 Klagen. Das sind rund 400 Klagen weniger, als 2011. Dieser Rückgang kann leicht erklärt werden: Seit dem vergangenen Jahr sind die Kunden der Energieproduzenten nicht mehr dazu verpflichtet, eine Gebühr zu entrichten, wenn sie den Anbieter wechseln wollen. Dieser Umstand hatte bis dahin für viele Beschwerden gesorgt.

Der Jahresbericht des föderalen Ombudsdienstes für Energiefragen zeigt aber auf, dass die Aufstellung der Strom- und/oder Gasrechnungen in Belgien immer noch zu wenig Transparenz aufweisen. Knapp 22 % aller Klagen betreffen Rechnungen, bei denen die Verbraucher schlicht und einfach die zu zahlenden Preise nicht nachvollziehen können. Ein anderer häufig genannter Grund für Klagen sind verwirrende Zählerstände bzw. die Resultate von Zählerablesungen in den Jahresendabrechnungen.