Zaventem: Tausende Koffer bereits zugestellt

Der Gepäckberg, der sich nach dem tagelangen Streik des Abfertigungspersonals bei Swissport am Brussels Airport aufstapelte, wird rasch abgebaut. Der Gepäckdienstleister ließ Personal aus dem Ausland einfliegen, um das Problem schnell lösen zu können.

Die ersten rund 10.000 Flugreisenden, die in der vergangenen Woche Opfer des Gepäckabfertiger-Streiks in Zaventem wurden, haben ihre dort gestrandeten Koffer, Rucksäcke oder Reisetaschen bereits wieder zurückbekommen. Der Rest der rund 25.000 sich dort in 5 Tagen Streik gestapelt haben, wird in den kommenden Tagen zugestellt.

Swissport International flog zu diesem Zweck 16 Mitarbeiter aus anderen Ländern nach Zaventem ein, um beim Abarbeiten des Kofferbergs zu helfen. Dabei sind Swissport-Kollegen aus Deutschland, aus der Schweiz und aus Zypern. Am Pfingstmontag warteten noch etwa 15.000 Gepäckstücke auf Abfertigung.

Marcel Buelens, der Swissport-Manager für Belgien, sagte gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion, dass die 16 Mitarbeiter seit Freitagabend die Bestimmungsbänder der Gepäckstücke scannen: „Wir arbeiten mit allen Kräften daran, die Leute so schnell wie möglich wissen zu lassen, wo sich ihr Gepäck zur Zeit befindet.“

Zur Zeit werden die letzten 3.000 Koffer noch gescannt. Die 12.000 anderen wurden am Wochenende abgefertigt und ihren Bestimmungsorten zugeordnet. Im Prinzip werden sie in den nächsten Tagen zugestellt, entweder von Swissport selbst oder über internationale Kurierdienste.

AP2013