Demo gegen zu teure Mieten in Brüssel

Verschiedene Organisationen sind zusammen mit rund 350 Menschen gegen die hohen Mietpreise in Brüssel auf die Straße gegangen. Sie fordern dringende Maßnahmen, um gegen die Probleme auf dem Wohungsmarkt und gegen den massiven Wohnungsmangel vorzugehen.
vide

Die Demonstranten wollen mit ihrem Protest darauf hinweisen, dass auch die Brüsseler Mittelschicht unter der Wohnungskrise leide. Sie fordern den Bau neuer öffentlicher und Sozialwohnungen und wollen, dass die Mietpreise auf dem Privatmarkt reguliert werden.

Mit Sketchen und Liedern drücken die Demonstranten ihren Unmut über die derzeitige Wohnungssituation in Brüssel aus. Außer gegen die hohen Mietpreise protestieren die Organisationen auch gegen die große Kluft zwischen Angebot und Nachfrage, die langen Wartelisten, Hindernisse und Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt.

Derzeit sitzen die Minister der Brüsseler Regierung gemeinsam an der Küste, um die Prioritäten für das kommende Jahr zu besprechen. "Wir hoffen, dass der Wohnungsbau ganz oben auf ihrer Prioritätenliste stehen wird" so An Descheemaeker von der Organisation BRAL.

Die Aktion ist eine Initiative des Brüsseler Rates für Umwelt, ACV-Brussel, Equipes Populaires-Brussel, FEBUL, Inter-Environnement Bruxelles, Liga voor Mensenrechten und MOC-Brussel und erhält die Unterstützung zahlreicher weiterer Verbände.