Falscher Bombenalarm: 13-Jähriger gesteht

Die Brüsseler Polizei hat einen 13-jährigen Jungen festgenommen. Er wird in Zusammenhang mit drei Bombenmeldungen gebracht, die in den vergangenen Wochen in der Schule Imelda Institut in Molenbeek eingegangen waren. Das meldet die Polizeizone West.

Am 17., 21. und 23. Mai waren in der Schule Bombenmeldungen eingegangen. Die ersten beiden Male wurden die 900 Schüler evakuiert, beim dritten Mal nicht mehr. Jedes Mal stellte sich heraus, dass das falscher Alarm war.

Vergangenen Donnerstag konnte die Polizei den Besitzer des Handys identifizieren, mit dem die Bombenmeldung vom 23. Mai eingegangen war. Der junge Mann wurde festgenommen und erklärte, dass die Telefonate nicht von ihm stammten, aber möglicherweise von einem seiner Freunde, an die er das Handy verliehen hatte. 

Am Freitag konnte ein 13-jähriger Junge festgenommen werden. Er gestand die Meldung vom 23. Mai. Ihm zufolge habe er einen Scherz machen wollen. Die beiden anderen Meldungen stammten jedoch nicht von ihm, sagte er aus.

Der Junge wurde wieder freigelassen, nachdem ein Jugendgericht hinzugezogen worden war, das sich um den Fall kümmerte.