Fieses Weibsstück kämpft gegen Hass im Internet

Mit der Online-Kampagne "fieses Weibsstück" will die Zeitung des Schulsektors Klasse gegen Hassberichte und Mobbing im Internet vorgehen. Niemand müsse sich Beschimpfungen im Internet gefallen lassen, heißt es. Die Redaktion kopierte dabei verletztende Reaktionen, die in den sozialen Medien gepostet wurden und konfrontiert die Leser damit.

Über ein Kampagnevideo konfrontiert die Fachzeitschrift Klasse Internetnutzer mit ihren eigenen Online-Kommentaren. "Denn geschriebene Schimpfparolen verletzen genauso stark wie Worte, die man jemanden direkt ins Gesicht sagt", heißt es.

Auch Experten zufolge träfen solche Hassparolen im Internet die Menschen genauso hart wie "im richtigen Leben". 

Laut Klasse sei es ein Missverständnis, dass sich nur Jugendliche an Cyberhass beteiligten. "Auch Erwachsene lassen sich täglich auf Twitter, in Blogs, Foren und auf Newswebseiten gehen."

Klasse appelliert deshalb an alle Medien, sich hinter die Botschaft zu stellen und das Video über alle möglichen Kanäle zu teilen.