Belgien schlägt USA mit 2:4

In einem Freundschaftsspiel hat die belgische Fußball-Nationalmannschaft die Auswahl der USA mit 2:4 besiegt. Die Roten Teufel haben damit ihr Trainingslager in der Nähe von New York erfolgreich abgeschlossen. Am 7. Juni trifft die Mannschaft in der WM-Qualifikation auf Serbien.

Der USA-Trip der Roten Teufel war erfolgreich. Nationaltrainer Marc Wilmots konnte den größten Teil seines Kaders noch einmal einigen Tests unterziehen. Nur zwei Kandidaten fehlten: der verletzte Eden Hazard und Koen Casteels, der mit Hoffenheim in der Bundesliga-Relegation gegen Kaiserslautern antreten musste.

Die Partie in Cleveland begann vielversprechend mit einem frühen Tor von Mirallas in der 8. Spielminute. Der Ausgleich kam in der 24. Minute, als Cameron einen Eckstoß ins belgische Netz köpfen konnte. Ein schöner Treffer von Lukaku wurde wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht gegeben - eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Mit dem 1:1-Endstand ging es in die Halbzeitpause. Kurz vorher wurden Vermaelen und Dembele verletzt ausgewechselt. Für sie kamen Pocognoli und Benteke.

Nach der Pause fanden die Roten Teufel schnell ins Spiel und Benteke erzielte das 1:2 nach einem feinen Zuspiel von De Bruyne. Kurz danach erhöhte Fellaini per Kopfball und Benteke zeigte seinen Torinstikt mit einem Heber über USA-Keeper Cameron.

Danach zeigte der Unparteiische aus Costa Rica kein sehr gutes Bild für einen FIFA-Schiedsrichter, denn er gab den Amerikanern einen Strafstoß wegen eines mutmaßlichen Handspiels von Alderweireld. Dempsey setzte diesen um. Danach wurde ein Foul gegen Benteke nicht gepfiffen, was eindeutig einen weiteren Treffer der Belgier verhinderte.

Insgesamt war das Spiel für die Roten Teufel aber eine gelungene Angelegenheit und die Auswahl der USA unter deren deutschem Trainer Jürgen Klinsmann sind mit einem blauen Auge davon gekommen. In knapp einer Woche wird es aber wieder ernst für die Belgier, denn dann steht in Brüssel die WM-Qualifikations-Begegnung gegen Serbien an. Dann wird sich zeigen, ob sich die USA-Reise und die Begegnung gegen die „Klinsi-Elf“ wirklich gelohnt haben.