Verletzte nach Explosion in Brüsseler Wohnhaus

Am Samstagmorgen ereignete sich an der Brüsseler Anspachlaan in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums eine Explosion in einem mehrstöckigen Wohnhaus. In dem Altbau brach ein Feuer aus und neun Personen wurden verletzt. Die Explosion ist offenbar auf eine undichte Gasleitung zurückzuführen.

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus an der Anspachlaan in der Nähe des Stadtzentrums von Brüssel sind am Samstagmorgen neun Personen mehr Personen verletzt worden, mehr als zunächst vermutet. Zuerst war von sieben Verletzten die Rede, danach nur noch von fünf Betroffenen.

Im Laufe des Samstagvormittags jedoch stellte sich heraus, dass insgesamt neun Personen bei dem Vorfall verletzt worden. Drei von ihnen sind schwer verletzt, einer davon schwebte am Samstagnachmittag noch in Lebensgefahr. Eine Frau war in Panik aus dem Fenster gesprungen und verletzte sich dabei schwer. Die Verletzten wurden in mehrere Krankenhäuser in der Brüsseler Innenstadt eingeliefert.

Grund für die Explosion in dem mehrstöckigen Altbau war offenbar ein Leck in einer Gasleitung, wie Brüssels Bürgermeister Freddy Thielemans (PS) gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion angab. Nach der Explosion brach ein Feuer aus. An dem Gebäude entstand schwerer Sachschaden. Teile des Dachs und des Mauerwerks sind stürzten durch die Explosion eint. Der Altbau ist auf unabsehbare Zeit wohl unbewohnbar.

Polizei und Feuerwehr hatten die Anspachlaan, die zur Hauptverkehrsachse in der Brüsseler Innenstadt zwischen dem Nord- und dem Südbahnhof vorbei am De Brouckère-Platz und der Börse gehört, stundenlang abgesperrt. Erst als die undichte Gasleitung entdeckt und abgesichert werden konnte, gaben die Behörden die Straße wieder für den Verkehr frei.

Doch neue Verkehrsprobleme tauchten auf, als die Feuerwehr mit dem teilweisen Abriss des zerstörten Gebäudes begann. Die oberen Stockwerke mussten wegen Baufälligkeit abgetragen werden, was am Samstagnachmittag wiederum zur Sperrung einer Fahrspur führte.