Boris Giltburg gewinnt Königin-Elisabeth-Wettbewerb

Nach dem Publikumspreis der VRT hat der israelische Pianist am Samstagabend ebenfalls den Königin-Elisabeth-Wettbewerb für Klavier gewonnen. Er trug u. a. eine Sonate von Beethoven und ein Konzert von Rachmaninov vor. Der junge Franzose Rémi Geniet wurde Zweiter.

Nach dem Publikumspreis des öffentlich-rechtlichen TV-Senders VRT durfte Boris Giltburg auch den ersten Preis des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs für Klavier in Empfang nehmen. Der Hauptpreis ist mit einem Geldbetrag von 25.000 Euro verbunden. Der Publikumspreis beschert dem Gewinner 2.500 Euro.

"Es ist unfassbar. Ein großartiges Gefühl! Meine Darbietung muss der Jury gefallen haben. Ich bin ihr sehr dankbar für diesen ersten Platz. Meinen Auftritt habe ich wie ein Konzert geplant und das war der richtige Ansatz. Ich werde versuchen, diesen Preis in Ehren zu halten und ihn wirklich zu nutzen", sagte Boris Giltburg, der älteste Teilnehmer am diesjährigen Wettstreit.

Auch der jüngste Teilnehmer wurde mit einem Preis belohnt: Rémi Geniet (Foto) gewann den zweiten Preis, vor Mateusz Borowiak und Stanislav Khristenko.

Die einzige Frau unter den ersten sechs Finalisten ist die Chinesin Zhang Zuo.

Favorit Andrew Tyson musste sich mit dem sechsten Platz zufriedengeben.