KBC-Gruppe zahlt Flandern die Hilfskredite zurück

Die flämische Banken- und Versicherungsgruppe KBC beginnt in diesen Tagen mit der Rückzahlung der Hilfskredite, die ihr die flämische Landesregierung im Zuge der Banken- und Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 gewährt hatte.

Die erste Tranche, die die KBC-Gruppe der flämischen Landesregierung überweist, beläuft sich auf 1,75 Milliarden € und entspricht einer Kreditsumme von 1,17 Milliarden € zuzüglich der damals vereinbarten Zinsen von rund 50 %, was 580 Millionen € entspricht.

Bis zum Mittwoch war noch unklar, ob die KBC die erste Tranche fristgerecht noch in der ersten Jahreshälfte 2013 überweisen konnte, doch jetzt erfolgte der Vorgang - allerdings knapp über der Halbjahresfrist. Die nächsten Tranchen werden im Zeitraum 2014-2020 zurückerstattet.

Flanderns Ministerpräsident Kris Peeters (CD&V) zeigte sich zufrieden mit der fristgerechten Rückzahlung der Notkredite und kündigte an, dass die Landesregierung diese Gelder ebenfalls für die Rückzahlung von damals notwendigen Krediten einsetzen werde.

Während der Banken- und Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 erhielt die KBC-Gruppe von der belgischen Bundes- und der flämischen Landesregierung Notkredite in Höhe von insgesamt 7 Milliarden €. Beide Regierungsinstanzen gewährten der KBC jeweils die Hälfte der Summe. Die Bundesregierung hat ihren Kredit von Seiten der Allfinanz-Gruppe bereits zurückerhalten.