Die Qualität der Stadien soll verbessert werden

Im Januar 2014 tritt ein neuer Königlicher Beschluss in Belgien in Kraft, durch den die Sport- und vor allem die Fußballstadien in unserem Land verbessert werden müssen. Oftmals mangelt es an Komfort und an Sicherheit. Die derzeitigen Stadion-Neubauten, wie z.B. in Gent, werden schon nach den neuen Gesichtspunkten errichtet.

Belgiens Innenministerin Joëlle Milquet (CDH) unterzeichnet in den kommenden Tagen einen am 1. Januar 2014 in Kraft tretenden Königlichen Beschluss, der die Sicherheit und den Komfort der Stadien im Lande erhöhen soll.

Der Maßnahmenkatalog schließt sowohl die alten Stadien des Landes ein, als auch die neuen.

Das in einigen Wochen eröffnete multifunktionale Stadion von AA Gent zum Beispiel wird bereits nach den neuen Richtlinien gebaut und auch die anstehenden Arbeiten zur Renovierung des Stadions von STVV in Sint-Truiden und die Erweiterung des Astrid Parks von Rekordmeister RSC Anderlecht um eine dritte Tribünenerhöhung richten sich nach den neuen Vorgaben.

Konkret geht es dabei um bessere Evakuierungsmöglichkeiten, um eine Erhöhung der Zahl der Toiletten, um eine bessere Beinfreiheit bei den Sitzplätzen und um eine verbesserte Zugänglichkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität in den Stadien. Vorbild sind entsprechende Beispiele aus England und einige der Richtlinien entsprechen überdies Normen, die die EU in Sicherheitsfragen zu Stadien kürzlich auferlegte.

An dem Regelwerk arbeitete ein Ausschuss, der sich aus Mitgliedern des belgischen Fußballverbandes, der Pro League (der Verband der belgischen Proficlubs) und der Arbeitsgruppe Fußball des Innenministeriums zusammensetzt.