Belgier kosten die Krankenversicherung stets mehr Geld

Der durchschnittlicher Belgier kostet die Krankenversicherung stets mehr Geld. Außerdem werden immer mehr Belgier zu Invaliden. Das geht aus dem Jahresbericht 2012 des belgischen Instituts für Kranken- und Invalidenversicherung (RIZIV) hervor.

Rund 2.100 Euro kostet ein Belgier im Durchschnitt die Krankenversicherung. Das ist eine Zunahme um knapp 4,5 Prozent. Hierbei handelt es sich um die Zahlen von 2011. Auch in den Jahren zuvor sind die Kosten für die Krankenversicherung schon gestiegen. 

Als Grund hierfür wird die zunehmende Überalterung der Bevölkerung genannt: Je älter eine Person ist, desto teurer kommt sie die Krankenkasse und je jünger sie ist, desto billiger wird das im Durchschnitt für die Kasse.

Außerdem gibt es stets mehr Invaliden in Belgien, geht aus dem Bericht hervor. Ende 2011 zählte unser Land knapp 290.000 Invaliden. Das ist auch wieder eine Zunahme im Vergleich zu 2010.

Auffallend ist noch, dass vor allem Psychosen, Persönlichkeitsstörungen und Bewegungsleiden wie Rheuma und Rückenleiden als wichtigste Ursachen für Invalidität genannt werden.