2012 wurden mehr Menschen ausgewiesen

Letztes Jahr haben die belgischen Einwanderungsbehörden mehr Menschen ausgewiesen, als in den Jahren davor. Insgesamt erhielten 2012 etwa 76.500 Personen die Aufforderung, das Land zu verlassen.

Die meisten des Landes verwiesenen Ausländer waren Antragsteller für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, deren Asylverfahren abgelehnt wurde. Bei den 76.500 ausgewiesenen Personen handelte es sich demnach um Einwanderer, deren Asylverfahren letztes Jahr abgeschlossen wurde.

Doch auch Personen, unter anderem aus EU-Mitgliedsländern, die widerrechtlich Sozialleistungen in Belgien bezogen hatten oder Einwanderer, die gegen die gesetzlichen Regelungen der Familienzusammenführung in Belgien verstießen, mussten das Land verlassen.

Mehrheitlich handelte es sich in diesen Fällen um Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien, bzw. im Marokkaner und Algerier, wie entsprechende Dokumente aus den entsprechenden parlamentarischen Ausschüssen belegen.