Antwerpens Hafen verbucht 2 % mehr Umschlag

Im ersten Halbjahr 2013 wurden im Antwerpener Hafen im Allgemeinen knapp 2 % mehr Waren und Güter umgeschlagen, als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allerdings verbuchte der Umschlag von Containern einen leichten Rückgang. Bei der Hafenverwaltung bleibt man optimistisch, allerdings mit einem gewissen Maß an Zurückhaltung.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden im Hafen von Antwerpen etwas mehr als 95 Mio. Tonnen Waren und Güter umgeschlagen. Das entspricht einem Anstieg von 2,0 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das stärkste Wachstum lag im Bereich Flüssig-Güter, vor allem bei Erdöl-Produkten. Eddy Bruyninckx, der Leiter der Antwerpener Hafenbehörde, sprach angesichts der aktuellen Entwicklung der Umschlagszahlen von „vorsichtigem Optimismus“.

Der Umschlag von flüssigen Produkten stieg auffallend stark um 33,1 % auf 29,2 Mio. Tonnen. Der Anstieg im Bereich Rohöl-Produkte ist hauprsächlich auf die Inbetriebnahme des Sea-Tan Terminals 510 und den Beginn der Aktivitäten der neuen Independent Belgian Refinery (IBA) zurückzuführen. Doch auch fast alle anderen Terminals, die im Antwerpener Hafen Erdöl-Produkte umschlagen, meldeten im ersten Halbjahr 2013 höhere Umschlagszahlen. Der Umschlag von konventionellem Stückgut, z.B. Stahl- oder Holzprodukte, blieb mit 5,35 Mio. Tonnen quasi konstant.

Weniger Container

Die Menge der umgeschlagenen Container allerdings sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,7 % auf 4,29 Mio. TEU-Container (die gängigen 20-Fuß-Standardcontainer). Dieser Rückgang verändert in der Rangliste der Nordseehäfen in der Linie Le Havre (F) bis Hamburg (D) nicht viel. Rotterdam bleibt die unangefochtene N°1, gefolgt von Antwerpen und Hamburg.