Wird Dexia für Belgien teurer als gedacht?

Die Restbank Dexia droht 110 Millionen Euro an die amerikanische Stadt Detroit zu verlieren.

Detroit steht am Rande des Bankrotts und hat letzte Woche um einen Aufschub seiner Zahlungen gebeten. Die Stadt hat mittlerweile einen Schuldenberg in Höhe von 18,5 Milliarden Dollar angehäuft und kann den Betrag nicht zurückzahlen. Und davon droht also auch Dexia (die so genannte Bad bank, die fast vollständig in den Händen der belgischen und der französischen Regierung ist) betroffen zu sein. Auch Dexia hatte der Stadt Geld geliehen.

Auf die Frage, ob der Betrag von 50 Millionen Euro pro Quartal, der im Abwicklungsplan vorgesehen ist, jetzt nicht überschritten werde, antwortete Dexia-Chef Karel De Boeck: "Nein, der Betrag wird nicht überschritten. Er ist noch nicht auditiert worden, aber er wird nicht überschritten."

Es seien Verluste, die anfielen und die man zwar mit einrechne,  die aber eigentlich in die Budgetierung fielen. Sie seien nicht beunruhigend nur bedauerlich, so De Boeck. "Wir sollten nicht jedes Mal bei 10, 20, 30, 40 Millionen in Panik verfallen."

Das schade einerseits den Mitarbeiter von Dexia, die er versuche, zu motivieren und andererseits spiegele es eine falsche Darstellugn der Fakten wieder.