Deutscher Film mit Jan Decleir

Der deutsche Regisseur Wolgang Becker verfilmt in der flämischen Küstenstadt De Haan „Ich & Kaminski“. Die flämischen Schauspielstars Jan Decleir und Viviane De Muynck spielen eine Rolle im neuesten Film des Machers von „Good bye Lenin“.

„Ich & Kaminski“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans des österreichisch-deutschen Autors Daniel Kehlmann aus dem Jahr 2003. Erzählt wird die Geschichte des nicht besonders talentierten Journalisten Sebastian Zöllner, der eine Biographie des Malers Kaminski schreiben möchte, der einst von Matisse und Picasso entdeckt und gefördert, durch eine Pop-Art-Ausstellung, seine dunkle Brille und die Bildunterschrift "Painted by a blind man" weltberühmt wurde.

Inzwischen lebt Kaminski zurückgezogen in den Alpen und ist ein wenig in Vergessenheit geraten. Soll die Biographie noch rechtzeitig zum Ableben fertig werden, und dieser Termin lässt natürlich größere Aufmerksamkeit erwarten, dann ist Eile geboten.

Zöllner, der zunächst mit alten Freunden und Feinden, mit Sammlern und Galeristen gesprochen hat, macht sich zum Objekt seiner Begierde auf den Weg, um exklusive O-Töne zu bekommen. Womit er nicht gerechnet hat: Kaminski ist abgeschirmt von Vertrauten, und als es dem Biographen endlich trickreich gelingt, die Bewacher loszuwerden und den Maler auf eine tagelange Reise im Auto zu seiner Ex-Liebe Therese mitzunehmen, erkennt er, dass er dem Alten, blind oder auch nicht, in keiner Weise gewachsen ist.

Jan Decleir (Foto) spielt den Mann van Therese, die ihrerseits von Geraldine Chapline, der Tochter von Charlie Chaplin gespielt wird.

Die Hauptrolle in „Ich & Kaminiski“ spielt Daniel Brühl, der auch in „Good bye Lenin“ die Hauptrolle spielte. Im Herbst sind noch Dreharbeiten in Frankreich und Deutschland geplant.