Sonne, Strand und Meer, aber arm?

In mehreren Küstengemeinden ist die Zahl der Kinder, die in sozial benachteiligten Familien geboren werden, stärker gestiegen als im Rest Flanderns. Das geht aus Zahlen des flämischen Jugendamtes Kind en Gezin hervor.
BELGA/LEFOUR

In Ostende werden offenbar besonders viele Kinder in sozialschwachen Familien geboren. Dort werden mehr als ein Viertel der Kinder in einer Familie geboren, die finanziell große Probleme hat.

 Der zuständige Stadtbeirat für Chancengleichheit bei der Stadt Ostende, Tom Germonpré, betonte im VRT-Radio: "Man merkt doch, dass einige Städte an der Küste in der Tat das gleiche Problem wie Blankenberge haben, aber ich denke, dass die Situation in Ostende im Bereich der Kinderarmut vor allem mit der von großen Städten wie Gent und Antwerpen zu vergleichen ist."

"In Ostende sieht man, dass 1 von 4 Kindern in einer Familie mit einer alleinerziehenden Person geboren wird und dass immer mehr Kinder geboren werden. Auch wird eines von 4 Kindern in Familien geboren, in denen die Sprache zu Hause nicht Niederländisch ist und das sind zwei Dinge, die sehr stark mit einem erhöhten Kinderarmutsrisiko verbunden sind."