Vor 20 Jahren starb König Baudouin

Die Nachricht, die Belgien am 31. Juli 1993 erreichte, sorgte für einen landesweiten Schock. König Baudouin war an diesem Tag in seinem Feriendomizil im spanischen Motril gestorben. Er erlag einem Herzinfarkt.

Der Tod des allseits beliebten Monarchen berührte die Belgier danach einige Tage lang. Der Tod von König Baudouin, der auf Schloss Motril in der spanischen Heimat seiner Frau, Königin Fabiola, einem Herzinfarkt erlag, kam völlig unerwartet.

Dies Nachricht überraschte damals auch die belgischen Medien, die in aller Eile Sendungen und Berichte erstellen mussten. Nicht zuletzt geschah dies mitten in der Ferienzeit und die Redaktionen waren dementsprechend unterbesetzt. Nicht wenige Journalisten, Redakteure und auch TV- und Rundfunktechniker sowie Kameraleute wurden aus dem Urlaub heraus in den Dienst beordert.

Viele tausend Landsleute eilten an den Tagen nach dem Tod Baudouins nach Brüssel, um vor dem Palast zu trauern.

Nach König Baudouins plötzlichem Tod übernahm dessen Bruder, Prinz Albert, das Amt des belgischen Monarchen, das dieser bis zu seinem Thronverzicht vor einigen Tagen innehatte.

Anlässlich des 20. Jahrestages des Todes von Baudouin fand am Mittwochmorgen eine Gedenkfeier in der Brüsseler Kathedrale St. Michael und St. Gudula statt an der das neue belgische Königspaar Philippe und Mathilde teilnahm.