Lebensmittel in Belgien: Schnell steigende Preise

Lebensmittel sind in Belgien in den letzten 12 Monaten um 3,4 % teurer geworden. Das ist ein höherer Wert als in den Nachbarländern, wo Lebensmittel innerhalb eines Jahres nur 2 % teurer wurden. Vor allem die Preise für Grundnahrungsmittel, wie Brot oder Zucker, aber auch für Schokolade und Wein sind hier unverhältnismäßig hoch.

Die Lebensmittelpreise steigen in Belgien nach wie vor schneller als in den Nachbarländern Deutschland, Frankreich und den Niederlanden, wie gab die Preisobservatorium des belgischen Wirtschaftsministeriums am Freitag bekannt gab. Die Preissteigerung ist ein allgemeiner Trend, der für so gut wie alle Arten von Lebensmitteln gilt.

Zwischen dem zweiten Quartal 2012 und dem zweiten Quartal 2013 legten die Preise für Lebensmittel in Belgien im Durchschnitt um 3,4 % zu. In unseren Nachbarländern stiegen die Preise im gleichen Zeitraum durchschnittlich um 2 %. Besonders deutlich wird der Preisunterschied zu den Nachbarländern Belgiens bei Brot, Zucker, Schokolade und Wein.

Der Brotpreis zog in Belgien innerhalb eines Jahres um 4 %an, während Brot bei unseren Nachbarn nur knapp 2 % teurer wurde. Zucker und Schokolade wurden in Belgien 4,5 % teurer. In Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden wurden diese Produkte nur 1 % teurer. Bei Wein beträgt der Preisanstieg in Belgien sogar 5 %. Unsere Nachbarn müssen führ ihre edlen Tropfen seit April 2012 nur 2 % mehr hinblättern.

Die Inflation betrug in Belgien im zweiten Trimester 2013 um 1,2 % an. Im ersten Jahrestrimester lag die Steigerungsrate bei der Inflation aber noch bei einem Plus von 1,4 %.