2012 weniger tödliche Verkehrsunfälle

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang ist im vergangenen Jahr in Belgien gesunken. Auch die allgemeinen Unfallzahlen auf den belgischen Straßen und Autobahnen waren 2012 rückläufig, wie das Statistik- und Wirtschafts-Informationsamt des Bundeswirtschaftsministeriums meldet.

Im vergangenen Jahr verloren in Belgien 767 Personen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Das ist ein Rückgang um 10,9 %. Auch die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle in unserem Land ist rückläufig (- 7,8 %). Allerdings ist die Gruppe der Verkehrsteilnehmer in der Altersgruppe der 18- bis 34jährigen in den Unfallstatistiken weiter überrepräsentiert.

Stephan Moens vom belgischen Statistikamt gab gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion auch zu verstehen, dass die schwachen Verkehrsteilnehmer weiter einen Schwachpunkt in den Berechnungen darstellen:

„Bei den Unfallzahlen können wir feststellen, dass die Zahlen bei den Autofahrern sinken. Bei den schwachen Verkehrsteilnehmern - Fußgänger und Radfahrer - bleiben die Unfallzahlen etwa gleich hoch. Diese Verkehrsteilnehmer bilden zwar nicht die größte Gruppe der Unfallbeteiligten, doch dieser Bereich bleibt ein Schwachpunkt. Dieses Phänomen beobachten wir vor allem in den Städten, um nicht zu sagen in Brüssel, wo Fußgänger und Radfahrer eine auffallenden Prozentsatz der tödlichen Unfallopfer bilden.“

Die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr sinkt in Belgien bereits seit einigen Jahren. Bis 2020 will die Regierung diese Zahl mindestens halbieren.