Wenn Luxusautos als Firmenwagen fungieren

Ein Unternehmer, der in Belgien ein Luxusauto als Firmenwagen nutzt, muss für dieses Fahrzeug keine Steuern zahlen. Die belegt unter anderem ein Abkommen, dass auf der Webseite der belgischen Steuerbehörden zu lesen ist. Private Nutzung dieser Autos ist damit aber ausgeschlossen.

Belgische oder in Belgien ansässige Unternehmer, die eine Luxuskarosse als Firmenwagen nutzen, können diesen steuerlich freistellen, müssen diese Fahrzeuge also nicht versteuern. Doch diese Regelung wird streng kontrolliert und jeder Vorgang wird bei den Steuerbehörden individuell unter die Lupe genommen.

Francis Adyns, der Sprecher der belgischen Steuerbehörde, gab gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion dazu an, dass die Nutzer von teuren Autos als Firmenwagen diese Autos unter keinen Umständen privat nutzen dürfen:

„Es muss sich dabei exklusiv um eine Nutzung zu Unternehmenszwecken handeln. Kein einziger Kilometer darf dann damit zu privaten Zwecken zurückgelegt werden. Also darf man seine Tochter mit einem solchen Wagen noch nicht einmal zur Schule bringen und Ausflüge am Wochenende sind ebenfalls nicht zugelassen.“

Das bedeutet also, dass sich „reiche“ Unternehmer in Belgien, die einer hohen Besteuerung für eine Luxuslimousine oder für einen rassigen Sportwagen auf diesem Wege entgehen wollen, streng an die Vorgaben des Fiskus halten müssen. Andernfalls kann die Sache sehr teuer werden. Ob danach nur noch die firmenmäßige Nutzung eines Kleinwagen möglich ist, sei dahingestellt…