Mordopfer Aurore Ruyffelaere beigesetzt

Aurore Ruyffelaere, die 29 Jahre alte Frau, die vergangene Woche das Opfer eines Raubmordes wurde, ist am Mittwochmorgen in einem Krematorium in Lochchristi in der Provinz Ostflandern eingeäschert und später beigesetzt worden.

Neben der Familie der jungen Frau und vielen Freunden, Nachbarn und ehemaligen Schülern - Aurore Ruyffelaere war Lehrerin in De Pinte – waren auch mehrere Politiker und Vertreter der Kunst- und Kulturwelt bei der Abschiedszeremonie zugegen.

Die Mutter der jungen Frau, Claire Tillekaerts, ist die Vorsitzende von Flanders Investment & Trade und ihr Stiefvater ist der Komponist und Musiker Dirk Brossé. Unter den Trauergästen war auch Belgiens Ex-Premier Guy Verhofstadt (Open VLD), der heutige Vorsitzende der Liberalen im EU-Parlament, Ex-Landeswirtschaftsministerin Fientje Moerman (Open VLD), Landesverkehrs- und Infrastrukturministerin Hilde Crevits (CD&V) und Ministerpräsident Kris Peeters (CD&V).

Auf Bitten der Trauerfamilie hielten sich die anwesenden Journalisten zurück und verließen vor Beginn der Zeremonie den Saal des Krematoriums.

Tagelang verschwunden

Aurore Ruyffelaere war vergangene Woche am Rande der Gentse Feesten verschwunden und ihre Leiche wurde erst nach dem Wochenende in Kofferraum des Wagens des mutmaßlichen Täters aufgefunden. Dieser hatte seinem Opfer Bargeld und Bankkarten gestohlen und wurde beim Versuch, ihr Auto zu verkaufen, verhaftet. Der Mann bleibt vorläufig in Untersuchungshaft und hatte kürzlich versucht, sich in seiner Zelle in der Genter Haftanstalt das Leben zu nehmen.