Afghanistan: Belgischer Journalist kurze Zeit entführt

Der flämische Journalist Regisseur Pieter-Jan De Pue ist in Afghanistan entführt und von der dortigen Polizei wieder schnell befreit worden. Nach Angaben des belgischen Außenministeriums gehört der Mann zu einem vierköpfigen Reporterteam, das an einer Dokumentation über Kinderarbeit und Kindersoldaten arbeitet.

Der Überfall ereignete sich etwa 300 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Kabul. Regisseur Pieter-Jan De Pue dreht dort eine Dokumentation über Kinderarbeit und Kindersoldaten. Er arbeitet im Auftrag der Produktionsfirma Savage Film in Kooperation mit Eyeworks. Auch Canvas, das zweite Programm des VRT-Fernsehens und das hiesige Telekomunternehmen Telenet sind Mitproduzenten. Die Ausstrahlung der Dokumentation ist für Mai 2014 geplant.

Der flämischer Journalist war am Donnerstag vorübergehend in die Hände von Entführern geraten. Die afghanische Polizei konnte ihn rasch befreien. Der Mann sei unverletzt, bei guter Gesundheit und inzwischen wieder mit seinen Kollegen auf dem Weg nach Kabul, hieß es. Belgiens Außenminister Didier Reynders dankte den afghanischen Behörden für ihr Eingreifen.