Aurore Ruyffelaere: Mordverdächtiger gesteht

Der 29-jährige russischstämmige Mann, der verdächtigt wird die junge Lehrerin Aurore Ruyffelaere nach dem Besuch eines Stadtfestivals in Gent ermordet zu haben, hat ein Geständnis abgelegt. Das wurde von der Staatsanwaltschaft in Gent bestätigt. Die Leiche der ebenfalls 29-jährige Frau wurde Ende Juli im Kofferraum des Wagens des Verdächtigen gefunden. Trotz zahlreicher Indizien, die ihn sehr belasteten, hatte der mutmaßliche Täter bisher behauptet, nichts mit dem Mord zu tun zu haben.

Aurore Ruyffelaere war Ende Juli nach dem nächtlichen Besuch der Genter Feste spurlos verschwunden. Zwei Tage später teilte die Genter Staatsanwaltschaft mit, dass die Leiche der jungen Frau im Kofferraum eines Wagens entdeckt worden, der in der Tiefgarage eines Apartmenthauses in Sint-Denijs-Westrem stand, unweit der Stelle, wo auch der Wagen der Ermordeten parkte.

Der Bewohner eines der Apartments wurde festgenommen, ein 29-jähriger Mann aus Russland. Im Kofferraum seines Wagens lag die tote Frau. Sie war erwürgt worden. Auch stellte sich heraus, dass der mutmaßliche Täter mit der Geldkarte der Ermordeten Geld aus dem Automaten gezogen hatte. Auch hatte er versucht, ihren PKW zu verkaufen. Trotzdem behauptete der Mann, er habe mit dem Mord nichts zu tun. In der U-Haft überlebte er einen Suizidversuch.

Was genau der Mann nun gestanden hat, wurde nicht mitgeteilt. Unklar ist auch, warum er die Tat bisher geleugnet hat. Ihm wird Raubmord vorgeworfen.