Beileidsbekundungen der Belgier zum Tod von Prinz Friso

Verschiedene belgische Politiker und auch die belgische Königsfamilie haben dem niederländischen Königshaus und dem niederländischen Volk ihr Beileid zum Tod von Prinz Friso, dem jüngeren Bruder von König Willem-Alexander, bekundet.

"Ich wünsche dem Königshaus und der niederländischen Bevölkerung zum Tod von Prinz Friso viel Kraft", twitterte Außenminister Didier Reynders.

Der flämische Ministerpräsident Kris Peeters bekundete "der königlichen Familie und dem niederländischen Volk im Namen der gesamten flämischen Regierung sein aufrichtiges Beileid".

"Der schreckliche Skiunfall von Prinz Friso im Februar letzten Jahres hat auch viele Menschen in Flandern betroffen gemacht. Wir sind traurig über die Nachricht von seinem viel zu frühen Tod. Meine Gedanken sind in erster Linie bei seiner Frau Prinzessin Mabel und ihren beiden Töchtern. Auch König Willem-Alexander, Prinzessin Beatrix, dem niederländischen Königshaus und dem gesamten niederländischen Volk will ich viel Kraft wünschen", so der Ministerpräsident.

Der flämische Ministerpräsident wird demnächst noch dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte einen Brief schicken, um über ihn dem niederländischen Königshaus und dem niederländischen Volk auch offiziell das Beileid der flämischen Regierung zu bekunden.

Belgisches Königshaus bekundet niederländischem Königshaus Beileid

König Philippe und Königin Mathilde haben dem niederländischen Königshaus ihre Beileidsbekundungen telefonisch mitgeteilt, sagt ein Sprecher des belgischen Königshauses. "Die Königin hat mit der niederländischen Königin Máxima gesprochen. Und der König hat mit König Willem-Alexander und Prinzessin Beatrix telefoniert."

Der 44-jährige Prinz Friso hatte letztes Jahr im österreichischen Lech einen Skiunfall und lag seither im Koma. Seit November 2012 zeigte Friso Anzeichen eines Minimalen Bewusstseinszustands ("minimal consciousness"). Seither sei sein Zustand unverändert geblieben, heißt es. Zunächst war Prinz Friso in die Intensivstation in das Landeskrankenhaus in Innsbruck gebracht worden. Anfang März 2012 wurde er ins Wellington-Krankenhaus an seinen Wohnort London verlegt und Anfang Juli 2013 schließlich ins Paleis Huis ten Bosch gebracht. Dort ist er jetzt gestorben.