104 Fußgänger starben 2012 bei Verkehrsunfällen

Im vergangenen Jahr haben 104 Fußgänger in unserem Land ihr Leben bei Verkehrsunfällen gelassen. Insgesamt wurden 2012 4712 Fußgänger Opfer eines Unfalls auf den belgischen Straßen und Wegen. Jeden Tag ist in Belgien etwa ein Dutzend Fußgänger in Verkehrsunfälle verwickelt.

Die Zahl der Unfälle mit beteiligten Fußgängern ist in den letzten Jahren vor allem an Zebrastreifen angestiegen, aber auch auf Parkplätzen und seltsamerweise auf Autobahnen, wie das Belgische Institut für Verkehrssicherheit (BIVV) angibt.

Auf Zebrastreifen kamen alleine im vergangenen Jahr fast 250 Fußgänger ums Leben oder wurden schwer verletzt, sagte BIVV-Sprecher Benoît Godard gegenüber der flämischen Tageszeitung De Morgen: „Das ist sicher die Stelle, an der gewohnheitsgemäß die meisten Fußgänger auf der Straßen anzutreffen sind. Die Unfallzahlen belegen aber, dass auch die Basisregeln im Straßenverkehr nicht immer beachtet werden und dies sowohl bei den Autofahrern, als auch bei den Fußgängern.“

Die meisten Unfälle mit Fußgängerbeteiligung in Belgien entstehen aus Unachtsamkeit. 48 Fußgänger wurden getötet oder schwer verletzt an Zebrastreifen auf Kreuzungen mit Ampeln, zwei an Kreuzungen, die von Verkehrspolizisten gesichert wurden und 194 an Zebrastreifen ohne Ampeln.