Jonathan Borlée verpasst knapp eine Medaille

Jonathan Borlée (Foto) hat bei der Leichtathletik-WM in Moskau am Dienstagabend nur knapp die Bronzemedaille verpasst. Er belegte im Sprint über 400 m den vierten Platz und verpasste eine Medaille nur um zwei Hundertstel-Sekunden.

Jonathan Borlée lief die 400 m in Finale in einer Zeit von 44,54 Sekunden und verpasste damit nicht nur Bronze, sondern auch seinen persönlichen Rekord auf der Distanz.

Borlée lag knapp als Dritter im Feld, als er auf den letzten Metern noch von Luguelin Santos aus der Dominikanischen Republik ein- und überholt wurde. Weltmeister wurde der Amerikaner LaShawn Merritt aus den USA vor dessen Landsmann Tony McQuay. Borlée war mit seinem vierten Rang nicht zufrieden, musste allerdings auch auf der ungeliebten Außenbahn starten.

Am Mittwoch verpassten die Langläufer aus Belgien die Qualifikation für ihre Finalläufe. Almensh Belete konnte sich auf den 5.000 m der Damen mit einer Zeit von knapp 16 Minuten ebenso wenig qualifizieren, wie Pieter-Jan Hannes (kleines Foto), der das Halbfinale der 1.500 m um 57 Hundertstel verpasste.

Mehrkampf

Nafissatou Thiam (kleines Foto) ist am Dienstag Vierte im Siebenkampf geworden. Die 18jährige erzielte 6.070 Punkte und blieb dabei unter ihren belgischen Landesrekord von 6.298 Zählern. Vor allem beim 800 m-Lauf vergab sie Punkte, auch wenn sie hier nicht so weit von ihrer eigenen Bestleistung entfernt war.

Ihr Landsmann Thomas Van der Plaetsen wurde im Zehnkampf in Moskau 15. und verbesserte mit 8.255 Punkten seinen persönlichen Rekord um fast 100 Punkte. Van der Plaertsen war mit seiner Leistung bei der WM sehr zufrieden, auch wenn ein Top 10-Rang nicht im Bereich des Möglichen war.