Außenministerium gibt Reisewarnungen aus

Das belgische Außenministerium in Brüssel hat Reisewarnungen für Libyen und für die Zentralafrikanische Republik ausgegeben. In beiden genannten Ländern sei es derzeit noch sehr unsicher, weil sich noch immer Rebellengruppen Kämpfe mit Regierungstruppen liefern würden.

Bei Angriffen von Rebellengruppen auf Militärs und Zivilisten in der Zentralafrikanischen Republik sind nach Angaben des belgischen Außenamtes dutzende Menschen ums Leben gekommen.

In Libyen bleibe es weiterhin unsicher, da die meisten früheren Rebellengruppen (großes Foto) zum größten Teil noch nicht entwaffnet werden konnten. Einige dieser Gruppen liefern sich noch Kämpfe mit der noch schwachen Regierung des Landes nach dem Bürgerkrieg der vergangenen Jahre. Generell bleibe das Übermaß an Waffen in den Händen der libyschen Bevölkerung besorgniserregend, gab Joren Vandeweyer von Außenministerium in Brüssel dazu an:

„In Libyen bleibt die Situation seit geraumer Zeit schlecht. Die Sicherheitslage bleibt besorgniserregend und das Land ist eigentlich noch immer kein natürliches Reiseziel. Was die Zentralafrikanische Republik betrifft, müssen wir darauf hinweisen, dass in der dortigen Hauptstadt Bangui (kleines Foto) ernstzunehmende Unruhen ausgebrochen sind, die nur mit größter Mühe unter Kontrolle gehalten werden konnten. Daher raten wir allen Belgiern, die sich derzeit in diesem Land aufhalten, Reisen auf das Allernötigste zu beschränken.“

AP2013