Europa soll belgisches Rindfleisch schützen

Der Verband der belgischen Rinderzüchter bitten die Europäische Union darum, das typische so genannte „Weißblaue Rindfleisch“ als regionales Produkt anzuerkennen und damit unter Schutz zu stellen. Die Weißblauen Rinder sind eine Rasse, die in Belgien entstanden ist und die in erster Linie für die Fleischproduktion gehalten wird.

Die belgischen Rinderzüchter erwarten durch ein EU-Label konkurrenzfähiger auf den internationalen Märkten sein zu können, wie Guy Depraetere vom Züchterverband gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion zu erkennen gab:

„In erster Instanz glauben wir an die besondere Qualität des Fleisches der Weißblauen Rasse. Diese Tiere tragen viel Fleisch aber nur einen gerungen Fettgehalt und das ist etwas, das gefragt ist. Wir sehen aber auch, dass die Gewinne der Züchter in den vergangenen 15 Jahren sehr niedrig geworden sind, um nicht zu sagen, dass auch mit Verlusten gearbeitet wird.“

Dadurch sehen die belgischen Rinderzüchter eine Bedrohung für die beliebte Rasse. Um der Popularität dieser Rinder und deren Fleisch wieder zu stärken, zählen die Landwirte auf das Interesse von Seiten der EU, um mit einem Label zum regionalen Schutz des Produktes wieder besser am Markt vertreten sein zu können.