700 kg Kartoffeln vom Acker gestohlen

In Sint-Truiden in der flämischen Provinz Limburg sind rund 700 kg Kartoffeln von einem Acker gestohlen worden. Die Kartoffeln wurden nicht etwa in Säcken oder Kisten gestohlen, sondern über mehrere Tage hinweg ausgegraben. Der betroffene Landwirt entdeckte zufällig einen Spaten und leere Säcke auf seinem Acker. Bei näherem Hinsehen stellte er fest, dass massenhaft Erdäpfel fehlten.

Der Vorfall ereignete sich am Diestersteenweg zwischen Sint-Truiden und Herk-de-Stad, also an einer viel befahrenen Landstraße in der Provinz Limburg. Und doch konnten die Täter offenbar gleich mehrere Tage lang ungestört die Kartoffeln von Landwirt Kristof Lenaerts ernten und stehlen, die die regionale Tageszeitung Het Belang Van Limburg in ihrer Mittwochsausgabe meldet.

„Dies kann man keinen Schelmenstreich mehr nennen. Das ist purer Diebstahl. Das Kartoffelfeld liegt an der vielbefahrenen Straße. Aber, es ist so groß, dass man schon zur Familie gehören muss, um zu wissen, wer da gerade bei der Ernte ist. Wir haben den Diebstahl zufällig entdeckt, als wir einen Spaten und einige leere Säcke an Rande des Geldes entdeckt haben. So haben wir den Diebstahl festgestellt. Die Diebe sind jetzt wahrscheinlich gewarnt“, sagte Lenaerts gegenüber Het Belang Van Limburg dazu.