"Sommer war trockner, wärmer und sonniger als normal"

Der Sommer 2013 geht in die Geschichte als eine Saison ein, die trockner, wärmer und sonniger als der normale Durschnitt war. In die Top 10 der sonnigsten Sommer schafft es das Jahr 2013 nicht, auch wenn es beim Königlichen Wetteramt in Ukkel bei Brüssel (KMI) nur an 28 Tagen geregnet hat. Normal wären 44 Regentage gewesen.

KMI-Wettermann David Dehenauw teilte am Sonntag mit, dass die Durchschnittstemperatur zwischen Anfang Juni und Ende August bei 18,2°C lag. Der Durchschnitt in Belgien mit Richtwert Wetterstation Ukkel liegt normalerweise bei 17,5°C. Der Niederschlagswert lag im genannten Zeitraum bei 169 mm. Normal wären in dieser Periode 224,6 mm gewesen. Die Sonne schien an knapp 653 Stunden, etwa 75 Stunden mehr als während eines belgischen Standardsommers.

An der belgischen Nordseeküste schien die Sonne an 705 Stunden, was einem Bonus von 50 Stunden entspricht. Hier fielen zwischen 100 und 150 mm Niederschlag. Das bedeutet, dass es an der Küste zwischen 25 und 50 % trockner war, als andernorts im Land. Am trockensten war es an der Wetterstation Diepenbeek bei Hasselt in der flämischen Provinz Limburg. Hier wurden lediglich 23 mm Niederschlag gemessen. Der meiste Regen fiel mit rund 300 mm unweit des höchsten Punktes von Belgien, in Mont-Rigi im Hohen Venn.

KMI-Wettermann Dehenauw stellte fest, dass der Sommer des Jahres 2013 in jeder Hinsicht besser war, als im letzten Jahr: „In Sachen durchschnittliche Temperatur und Niederschlagsmengen ist dieses Jahr mit 2009 zu vergleichen, als wir in Ukkel durchschnittlich 18,2°C und 172 mm Regen gemessen hatten. Allerdings verteilt sich der Regendurchschnitt 2009 auf etwa 40 Tage.“