Ostendes Probleme mit der Oscar-Academy

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die mit den Oscars die wichtigsten Filmpreise der Welt vergibt, hat Ostende vor Gericht gezogen und fordert ein Zwangsgeld von 73.000 € pro Jahr, wenn die Küstenmetropole nicht schnellstens die Optik des Preises für die schönste Terrasse der Stadt verändert. Der Preis ähnelt den Oscars offenbar zu deutlich.

Die Ausrichter der jährlichen Oscar-Verleihung in Hollywood haben ein Problem mit den Terr’Oskars, den Preisen für die schönste Terrasse Ostende während der Sommerzeit. Der Fremdenverkehrsverband der Stadt Ostende vergibt diese Preise, doch offensichtlich gleichen diese zu sehr den Hollywood-Oscars.

Ostendes Stadtverordneter für Tourismus, Niko Geldhof (SP.A), sagte, dass die Academy ein Zwangsgeld einfordere: „Sie fordern von uns 73.000 € pro Jahr. Wir haben mit Sicherheit nicht vor, dieses Geld zu bezahlen. Deshalb haben wir beschlossen, den Begriff Terr’Oskar und den entsprechenden Preis nicht mehr zu vergeben. Die Angelegenheit wird am kommenden Montag im Stadtrat besprochen und dort wird das sicher auch so veranlasst.“