Antwerpen baut 1420 Stellen ab

In einem Mehrjahrsplan 2014-2019 hat die Stadt Antwerpen angekündigt, ihren Personalbestand um 7 % zu kürzen. Es soll nicht zu Entlassungen kommen, sagte N-VA-Bürgermeister Bart De Wever.

Die neue Stadtregierung will von den bevorstehenden Pensionierungen profitieren. Wer in Pension geht, wird je nachdem nicht ersetzt.

Durch interne Mobilität, Umschulungen und neuen Strukturen für die Stadt kann dieser Stellenabbau ohne Entlassungen bewerkstelligt werden, so Antwerpens neuer Bürgermeister Bart De Wever von den flämischen Nationalisten.

Der für die Finanzen verantwortliche Stadtrat Koen Kennis (N-VA) sagte, dass die Wirtschaftskrise, die leeren Kassen der Stadt und die Investitionen in die "Osterweelverbindung" (Anm. d. Red.: Viadukt zur Verkehrsentlastung) Antwerpen vor eine schwere Herausforderung stellen würden.
"Gleichzeitig verjünge, verarme und veralte die Stadt, wodurch die Finanzeinnahmen pro Kopf sinken würden. Lediglich die Pensionen würden der Stadt in den kommenden sechs Jahren 420 Millionen Euro kosten."

Investitionsbudget von 1,25 Milliarden Euro

Dennoch hat die Stadtregierung ein Budget in Höhe von 1,25 Milliarden Euro gefunden. Eine Steuererhöhung ist nicht erforderlich.

"Für die Kernaufgaben wie Sicherheit, Unterricht und Soziales steigen die Investitionen sogar", sagte Kennis.

Welche Dienste von den Einsparungen getroffen werden, wurde nicht bekannt gegeben.