US-Shutdown trifft auch Einrichtungen in Belgien

Nach der Haushaltssperre in den USA sind auch einige amerikanische Einrichtungen in Belgien vom so genannten „Shutdown“ betroffen. Drei Anlagen, die an die gefallenen US-Soldaten während der beiden Weltkriege des letzten Jahrhunderts erinnern, gehören zum öffentlichen Dienst in den USA und bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Auch die US-Behörde "American Battle Monuments Commission", die sich um die amerikanischen Militärfriedhöfe und Ehrendenkmäler in den Vereinigten Staaten und im Ausland kümmert, arbeitet derzeit nicht. Das bedeutet, dass auch drei US-Einrichtungen in Belgien bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Das betrifft den amerikanischen Soldatenfriedhof für rund 8.000 im Zuge der Invasion 1944 gefallene Militärs in Henri-Chapelle im Herver Land in der Provinz Lüttich, den US-Friedhof von Neupré-en-Condroz bei Lüttich, auf dem über 5.300 Soldaten liegen, die während der Ardennenoffensive im Winter 1944-1945 im Kampf fielen und einen kleinen amerikanischen Militärfriedhof für Gefallene aus dem Ersten Weltkrieg in Waregem in Westflandern, der als „Flanders Field“ bekannt ist und auf dem 368 Soldatengräber errichtet wurden.

Die US-Botschaft in Brüssel (Foto oben) arbeitet aber normal und ist von „Shutdown“ nicht betroffen.