Kris Peeters: Premier oder Ministerpräsident?

Flanderns Landeschef Kris Peeters (CD&V) liegt bei den flämischen Wählern vorne, wenn es darum geht, wer der ideale Regierungschef für Belgien wäre. Als flämischer Ministerpräsidenten können sich die Flamen aber auch keinen besseren vorstellen als den, den sie bereits haben: Kris Peeters!

Im Rahmen der Umfrage des flämischen Rundfunks VRT und der Tageszeitung De Standaard zum Wahlverhalten der Flamen wollten die Meinungsforscher auch wissen, wen sie sich als nächsten belgischen Premierminister vorstellen könnten. Dabei hatten die Befragten vier Namen zur Auswahl: Den amtierenden Premier Elio Di Rupo (PS), Kris Peeters (CD&V) N-VA-Parteichef Bart De Wever und den belgischen Außenminister Didier Reynders (MR). Die Option „jemand anders“ war auch eine Möglichkeit.

30 % der Befragten stimmten für Flanderns Landeschef Peeters und 24 % konnten sich Bart De Wever als belgischen Regierungschef vorstellen. Elio Di Rupo, der in der Sonntagsfrage bei den Flamen immer beliebter wird, kommt hier nur auf bescheidene 20 % der Stimmen. „Jemand anders“ bekam mit 23 % mehr als der amtierende Premier und Didier Reynders liegt weit abgeschlagen auf Rang 5 mit nur 3 % der Stimmen.

Wahlen 2014: Wohin mit Peeters?

Der flämische Christdemokrat Kris Peeters ist deutlich der populärste Politiker in Flandern, denn 34 % der Befragten wollen ihn auch weiter im Amt des Ministerpräsidenten auf Landesebene sehen.

Seine Partei, die CD&V, sieht in ihm den idealen Spitzenkandidaten bei den kommenden Wahlen im Mai 2014. Doch kann Peeters nur auf einer Ebene mitspielen: Entweder auf föderaler Ebene oder auf flämischer Landesebene.