Die Teufel, Sie leben hoch!

Die Roten Teufel sind wieder in Belgien. Sie sind in der Nacht zum Samstag auf dem Flughafen von Zaventem gelandet. Dort wurden sie von rund 100 Fans mit Jubel empfangen. Am Freitag haben die Belgier mit 1:2 gegen Kroatien gewonnen und lösten damit vorzeitig ihr Ticket für die WM 2014 in Brasilien.

Die Roten Teufel müssen zwar noch ein Spiel in der WM-Qualifikation bestreiten, haben aber jetzt schon den Gruppensieg in der Tasche. Es ist das erste Mal seit 2002, dass sich Belgien wieder für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert.

Die beiden Tore für Belgien schoss Romelu Lukaku.

Der Sieg der Belgier wurde überall in Belgien ausgelassen gefeiert. Allein in Brüssel trafen sich 10.000 Menschen auf dem Marktplatz und dem Kunstberg, um ich das Spiel gemeinsam anzusehen. Am heutigen Samstag haben die Teufel einen Tag Pause. Am morgigen Sonntag um 17 Uhr trainieren sie vor dem Publikum im König Boudewijnstadion und am Dienstag ist dann ihr letztes Qualifikationsspiel gegen Wales.

Am Freitag haben sich auch Deutschland, die Schweiz und Kolumbien für die Weltmeisterschaft qualifiziert.

Belgischer Verbandspräsident: "Fantastische Spieler!"

François De Keersmaecker, der Präsident des belgischen Fußballverbands (kleines Foto links) äußerte sich am Freitagabend überglücklich nach dem Sieg der Teufel und die Qualifikation für Brasilien.

"Das ist fantastisch, wir haben es geschafft. Das ist unglaublich", sagte er gegenüber dem VRT-Sportsender Sporza. "Wir haben fantastische Spieler, die hart gearbeitet haben und die Qualifikation verdienen. Ich bin auch sehr mit den technischen Mitarbeitern zufrieden und dem Personal des Verbandes, der den Weg seit Jahren hierfür abgesteckt hat. Wenn man dann das Ziel erreicht, tut das sehr gut. Die Art und Weise, wie die Fans uns auf dem gesamten Weg der Kampagne unterstützt haben ist auch fantastisch", so De Keersmaecker.

"Wir gehen nicht als Touristen nach Brasilien, unsere Arbeit ist noch nicht abgeschlossen. Wir sind erst am Anfang. Wir haben sicher Chancen in Brasilien." De Keersmaecker fügte auch noch hinzu, dass das, was die Spieler am Freitag gezeigt hätten, jedenfalls weltniveau gewesen sei.