WODCA-Kontrolle Antwerpen

In der Provinz Antwerpen ist vergangene Nacht erneut eine große WODCA-Kontrolle durchgeführt worden. Über 360 Beamte waren in 37 Polizeizonen der Provinz im Einsatz. Sie haben die Geschwindigkeit von Autofahrern kontrolliert sowie das Fahren unter Einfluss von Drogen und Alkohol. Die Provinz-Gouverneurin Cathy Berx gab auch die Ergebnisse der vergangenen neun Monate bekannt und die sind recht gut.

In der Provinz Antwerpen wurden in der Nacht zum Sonntag vielerorts Kontrollen durchgeführt. Die Autofahrer mussten auf die Seite fahren und einen Alkoholtest machen. Von den über 6.000 Fahrern, die insgesamt kontrolliert worden sind, schien 5 Prozent zu viel getrunken zu haben.

In den vergangnen neun Monaten ist die Zahl der Unfälle an den Wochenenden in der Provinz gesunken: 339 in diesem Jahr gegenüber 430 im letzten Jahr. Allerdings gab es mehr Todesfälle: 13 in diesem Jahr gegenüber 9 im letzten Jahr und mehr Schwerverletzte: 64 gegenüber 59.

"Diese Zunahme ist jedoch ganz und gar auf den sehr dramatischen Busunfall in Ranst auf der 313 vom Sonntagmorgen 14. April zurückzuführen. Damals war dort ein polnischer Bus verunglückt. Fünf Menschen starben und sechs wurden schwer verletzt", erklärt Cathy Berx, die Gouverneurin der Provinz Antwerpen.

In diesem Jahr wurden auch mehr Fahrer auf Drogenkonsum hin kontrolliert: Rund 1.200, aber das sei laut Berx noch immer nicht genug. "Diesbezüglich erwischen wir noch viel zu wenig Menschen. Hier hoffen wir auf eine rasche Einführung einer Speichelanalyse, damit wir, wenn der Speicheltest positiv ist, nicht mehr sowohl den Urin als auch das Blut untersuchen müssen", so Cathy Berx noch.

Drei Jahre nach der Einführung des Speicheltests gilt dieser ansich nämlich noch immer nicht als Beweis.