Erneut Hacker im Computersystem von Belgacom

Das Telekom-Unternehmen Belgacom hat einen Pressebericht versandt, in dem es erneut Sicherheitsprobleme mit dem Computersystem einräumt. Offenbar handelt es sich dieses Mal um Spuren eines Hackings bei einem Rechner von BICS, der Tochter von Belgacom, die sich um internationale Transportunternehmen kümmert.
BELGA/WAEM

Vor einigen Wochen hatte Belgacom einräumen müssen, dass das interne Computer-Netzwerk seit 2011 gehackt worden war, wahrscheinlich durch den britischen Geheimdienst. Damals sagte man, man würde das Problem lösen und die Sicherheitsmaßnahmen verschärfen. Jetzt stellt sich heraus, dass offenbar schon wieder Hacker am Werk waren, dieses Mal bei BICS.

Beim intensiven Monitoring aller Systeme habe man erneut "Unregelmäßigkeiten festgestellt", heißt es in der Pressemitteilung.

Eine erste Untersuchung zeige, dass Änderungen in der Software eines Rechners bei BICS vorgenommen worden seien. Das könne beim jüngsten digitalen Einbruch passiert sein.

In Zusammenarbeit mit externen Experten und mit den zuständigen Ermittlern in dieser Sache, setzten die Spezialisten von Belgacom und BICS die Untersuchungen in diesem Fall fort. Die zuständigen Stellen würden auf dem Laufenden gehalten.