Ford Genk: Viele ausgeschiedene Mitarbeiter noch stets ohne Arbeit

Die jüngste Statistik des flämischen Arbteitsamtes VDAB zeigt, dass 23 Prozent der Ford-Arbeitnehmer, die den Betrieb bereits verlassen haben, nach drei Monaten noch stets arbeitslos ist. Für die vier direkten Zulieferunternehmen beträgt der Anteil gar 57 Prozent. Insgesamt sind 189 der 464 vorzeitigen Firmenabgänger (40,7 Prozent) noch immer auf Arbeitssuche.

Von den 226 Menschen, die Ford Genk verlassen haben, haben 149 (66 Prozent) inzwischen bereits einen neuen Job gefunden oder haben sich selbständig gemacht. 21 ehemalige Arbeitnehmer lassen sich umschulen, einige sind langfristig krank und 53 suchen aktiv Arbeit. 

Bei den vier großen Zulieferunternehmen hatten 238 Arbeitnehmer ihre Entlassung beantragt und bewilligt bekommen. Nur 70 von ihnen (29 Prozent) arbeiten wieder. 25 Menschen folgen einer langfristigen Ausbildung, aber 137 der ehemaligen Arbeitnehmer sind derzeit zu Hause.

Insgesamt beträgt die Zahl derjenigen, die Arbeit suchen, 189, also 40,7 Prozent der 464 freiwilligen Ausgeschiedenen.

Außer Ford Genk, den vier Zulieferern, die direkt mit Ford über das Förderband verbunden sind, und Belplas Industries (unweit der Ford-Fabrik), wurden noch rund fünf Unternehmen aufgrund der Schließung von Ford bei der VDAB vorstellig, um die Menschen nach der Entlassung zu begleiten. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Arbeitnehmer, die direkt von der Entlassung betroffen sind, auf 6.012.