Ratskammer entscheidet: Jejoen bleibt in Haft

Die Ratskammer in Antwerpen hat am Dienstag die Haft des vermutlichen Syrienkämpfers Jejoen Bontinck (rechts auf Foto) bestätigt. Das meldet die belgische Staatsanwaltschaft. Der junge Mann wird der Teilnahme an Aktivitäten einer terroristischen Gruppierung verdächtigt. Er selbst streitet das jedoch entschieden ab.

Der 18-Jährige war am 22. Februar nach Syrien aufgebrochen. Sein Vater Dimitri Bontinck (links auf dem Foto) beschuldigte zunächst die Moslemextremisten von Sharia4Belgium, seinen Sohn dazu angestiftet zu haben. Er befürchtete, dass der Jugendliche dort gegen das Regime von Präsident Assad kämpfen würde und reiste ihm zwei Mal nach Syrien hinterher, um ihn zu suchen und zu versuchen, ihn zurückzuholen. Er tat dies jedoch vergeblich.

Letztze Woche verkündete Vater Bontinck dann, dass Jejoen auf dem Weg nach Hause sei. Am Freitag stellte sich heraus, dass sich der Junge schon mindestens eine Woche lang in den Niederlanden aufhielt. Als er im Laufe des Freitags nach Antwerpen kam, um seine Mutter zu besuchen, wurde er von der belgischen Polizei festgenommen.

Jejoen streitet ab, dass er bei seinem Entschluss, nach Syrien zu gehen, von Sharia4Belgium beeinflusst worden war. Er bestreitet, dass er im Widerstand mitkämpfte. Der junge Mann sagt, dass er lediglich in einem Krankenhaus gearbeitet hätte, um der syrischen Bevölkerung zu helfen.

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