Unwetterprobleme in Flandern und Brüssel

Die heftigen Gewitterstürme, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch über Belgien hinwegzogen, haben in den Provinzen Antwerpen, Limburg und Flämisch-Brabant bzw. in der Region Brüssel-Hauptstadt für Überflutungen gesorgt. Feuerwehren und Hilfskräfte mussten dutzende Mals ausrücken.

In Mechelen, Duffel und Sint-Katelijne-Waver in der Provinz Antwerpen sorgten Wolkenbrüche genau über den Ortskernen für überflutete Straßen und Keller und auch in Lier und Herentals musste die Feuerwehr ausrücken, um Straßen und Keller freuzupumpen.

Am späten Dienstagabend sorgten Wolkenbrüche und Gewitterschauern im Brüsseler Umland in Halle, Vilvoorde, Londerzeel und Meise für große Probleme. Vor allem in Meise konnte die Kanalisation die Wassermassen nicht auffangen und die Folge waren mehrere überflutete Straßenzüge im Ortskern.

Auch Dilbeek, Wemmel und Lennik hatten mit den Wassermassen zu kämpfen und zu allem Überfluss brach in einer Wohnung in Asse ein Brand nach einem Blitzschlag aus. Die Bewohner bemerkten allerdings das Feuer sofort und konnten noch vor Ankunft der Feuerwehr das Schlimmste verhindern. Der Zivilschutz der Region dichtete das Dach später ab und so konnte das Haus bewohnt bleiben.

Wassermassen störten auch den Verkehr auf dem Brüsseler Ring in Höhe von Vilvoorde und an der E 40 in Groot-Bijgaarden sowie in Stroombeek am Anschluss der A 12 und in der Gegend um das Afrikamuseum von Tervueren wurden ganze Straßenkreuzungen überschwemmt.

In der Provinz Limburg hatten die Ortschaften Tongeren, Borgloon und Hoeselt die größten Probleme, denn auch dort mussten Straßen freigepumpt werden. Örtlich drang Regenwasser auch in Wohnungen ein. Im Ortsteil Bommershofen bei Borgloon brachen Teile einer Straßendecke ab und rutschten eine Böschung hinab.