Stilllegung Ford Genk: auch Entlassungen bei der Stadt

Die Folgen der Werksstilllegung werden auch bei den Stadtbehörden spürbar sein. Der Bürgermeister von Genk muss 100 Stellen abbauen. Ford bescherte der Stadtskasse jährlich ca. 8 Millionen Euro Steuereinnahmen.

"Ford Genk ist eine große Autofabrik, die einen erheblichen Betrag an Immobilienvorabzugsteuern zahlte", so Bürgermeister Wim Dries (CD&V): "insgesamt 8 Millionen Euro jährlich. Auch wenn diese am 1. Januar 2015 nicht ganz versiegen, werden sie es doch allmählich."

Je nachdem, welcher Bestimmung die Ford-Gebäude später übergeben werden, verliert die Stadt diese Einnahmen ggf. vollständig.

Mit dem Personalabbau nehmen die Stadtbehörden eine strukturelle Einsparung von 5 Millionen Euro vor. Weitere Einsparungen bei der Stadtverwaltung müssen folgen.

"The worst is yet to come", sagte Wim Dries am Donnerstagmorgen im Radioprogramm "De ochtend": "Wenn Ende 2014 tausende Menschen ihren Job verlieren, wird es hart. Wir brauchen Jobs, Jobs, Jobs ..."