Prinzessin Astrid mit Charme und Charisma

Prinzessin Astrid hat in dieser Woche ihre erste Handelsmission geleitet. Sie führte nach Südafrika. Den Bildern und Eindrücken zufolge hat sich die Prinzessin, die diese Aufgabe nach dem Thronwechsel übernommen hat, gut geschlagen: mit Charme und Charisma. Wie der VRT-Korrespondent Peter Verlinden von dieser Reise berichtet.

Prinzessin Astrid, jüngere Schwester des neuen Königs, Mutter von vier Kindern und mit dem österreichischen Erzherzog Laurenz von Habsburg vermählt, hat seit dem Thronwechsel eine neue Aufgabe.

Die Prinzessin leitet die belgischen Handelsmissionen, ein Tross aus Diplomaten, Unternehmern und Persönlichkeiten, seitdem Filip König geworden ist.

Ihre Feuertaufe in Südafrika scheint sie jetzt bestanden zu  haben, laut VRT-Korrespondent Peter Verlinden, der die Prinzessin begleitete.

Prinzessin Astrid sorgte sogleich für eigene Akzente: Sie war spontan, lebhaft interessiert, mit Sachkenntnis ausgestattet, mehrsprachig (auch wenn sie ihr Englisch aufpolieren müsste) und überaus effizient.

Die mitgereisten Diplomaten und Unternehmer hielten sich mit ihrem Lob nicht zurück. Sie sei ein wirklicher Zugewinn für den belgischen Außenhandel und alle Stimmen plädierten dafür, dass die Prinzessin auf dem eingeschlagenen Weg weitermache.

Der Kontrast zwischen der stets lockeren und spontanen Astrid und ihrem stets etwas hölzern und unsicher wirkenden Bruder könnte nicht größer sein.

Der angespannte Ernst von Filip ist dem spontanen Lachen der Prinzessin gewichen, so Verlinden, das Nippen am Glas nun doch schon ein halbes Bierchen geworden. Und die etwas unsicheren Fragen des Prinzen werden heute von seiner offensichtlich interessierten Nachfolgerin gestellt.

Im Vergleich hat Prinzessin Astrid sicher besser abgeschnitten.