Belgien warnt vor Entführungen in Ostafrika

Das Außenministerium bittet unsere Landsleute in Ostafrika, aufzupassen. Dort bestehe derzeit ein erhöhtes Risiko an Entführungen durch extremistische Banden aus Somalia, die es möglicherweise auf Belgier abgesehen haben.

Vor kurzem wurde der Boss einer berüchtigten somalischen Piratenbande und sein Kumpel nach Belgien gelockt und hier verhaftet. Der Mann, Mohammed Abdi Hassan (kleines Foto), wird sich vor einem Gericht verantworten müssen, weil seine Bande 2009 das belgische Schiff Pompei wochenlang vor der Küste von Somalia gekapert hatte.

Das Außenministerium hat die Reiseempfehlung für Kenia und andere Länder in Ostafrika geändert und bittet nun die Belgier, besonders aufzupassen. Die Belgier, die in Kenia wohnen, wurden bereits über die Botschaft in Nairobi gewarnt.

Es besteht ein erhöhtes Risiko der Entführung. Besagte Piratenbande wolle belgische Journalisten, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Touristen entführen, um sie gegen die beiden somalischen Piraten, die in Brügge im Gefängnis sitzen, einzutauschen, heißt es.

Der kanadische Experte Matt Bryden schätzt die Gefahr sehr hoch ein, dass sich die Bande oder eine Unterbande, zu der der Piratenboss gehört, an Belgiern rächen wolle.

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