Nordseeküste: Bußgelder für Surfer bei Sturm?

Am vergangenen Wochenende mussten an der Küste zwei Surfer, die sich während der schweren Stürme selbst in höchste Gefahr gebracht haben, von Rettungshubschraubern gerettet werden. Des brachte den zuständigen westflämischen Provinzgouverneur Carl Decaluwé auf die Palme.

Wenn das Wetter besonders stürmisch ist, dann ist für die Surfer Hochzeit. Viel Wind bedeutet hohe Wellen und hohe Wellen sind das große Abenteuer für Surfer. Doch ohne Gefahr ist dieser Sport auch nicht zu erleben.

Am vergangenen Wochenende mussten die Seaking-Hubschrauber der Küstenwache gleich zwei Mal ausrücken, um Surfer aus größter Not zu retten. In Nieuwpoort und Blankenberge war dies der Fall.

Doch für den zuständigen Gouverneur der Provinz Westflandern Carl Decaluwé (kleines Foto) ist das Maß jetzt voll. Er erinnert daran, dass Surfen bei einer Windstärke von mehr als 7 Beaufort an der belgischen Nordseeküste verboten ist und dies war am vergangenen Wochenende wiederholt der Fall.

Der Gouverneur will, dass Surfer, die gegen diese Regelung verstoßen, in Zukunft ein Bußgeld oder eine Verwaltungsstrafe zahlen müssen. Zudem müssen sie für die Kosten ihrer Rettung aufkommen, denn z.B. die beiden Surfer am vergangenen Wochenende haben sich selbst in Gefahr gebracht.