Städte und Gemeinden haben finanzielle Sorgen

Etwa jede dritte Kommune im belgischen Bundesland Flandern plant in den kommenden Jahren Steuererhöhungen auf Ebene von Städten und Gemeinden und in rund der Hälfte aller Kommunen wird ein Stellenabbau in Erwägung gezogen. Dies ist aus einer Umfrage der Vereinigung der flämischen Städte und Gemeinden (VVSG) ersichtlich.

Flanderns Städte und Gemeinden und auch die lokalen öffentlichen Sozialämter müssen in Zukunft den Rotstift ansetzen, um ihren Haushalt ausgleichen zu können. Bis Ende des Jahres müssen sie den flämischen Landesbehörden ihren Mehrjahreshaushalt 2014-2019 vorlegen und das ist bei einigen von ihnen kein leichtes Unterfangen.

Flanderns Kommunen leiden unter mehreren Problemen. Das ist zum einen die Finanzierung der Renten ihrer Beamten und zum andern auch die Auswirkung der allgemeinen Krise auf Städte und Gemeinden. Nicht zuletzt müssen sie auch mit Mindereinnahmen von Seiten der Provinzen, des Landes und des Föderalstaates fertig werden, denn hier fließen die Zuschüsse zusehends langsamer und dünner.

Die Umfrage des Kommunalverbandes VVSG in Flandern zeigt, dass die meisten Städte und Gemeinden im eigenen Haus nach Lösungen suchen. Dies geht jedoch zu Lasten der Dienstleistung.

Das Gemeindepersonal wird wohl örtlich ebenso zusammengestrichen, wie die Investitionen, die lokalen Anlaufstellen sind in Zukunft nicht mehr so häufig zu konsultieren und nicht zuletzt werden mancherorts mit Sicherheit auch die Kommunalsteuern angehoben - sowohl bei den Bürgern, als auch bei den dort ansässigen Unternehmern.

Die Bürger werden die Finanzprobleme ihrer Kommune also in Naher Zukunft mit Sicherheit spüren.