"Brügge ist kein Film- oder Fernsehstudio"

Seit einiger Zeit lehnt die Stadt Brügge stets mehr Anfragen für Film- und Fernsehaufnahmen ab. Der Stadtrat der weltbekannten Stadt will einen Katalog mit Kriterien aufstellen, die bestimmen, was in Zukunft erlaubt wird und was nicht. Damit will Brügge sein Image aufwerten und hofft, besser ins Bild gerückt zu werden.

Seit einigen Jahren wird Brügge mit Anfragen von Filmemachern aus der Kino- und TV-Welt regelrecht überschwemmt. Doch in letzter Zeit werden solche Anfragen nicht selten abgelehnt. Brügges Bürgermeister Renaat Landuyt (SP.A) ist nicht gegen die Tatsache, dass seine Stadt ins rechte Licht gerückt wird. Doch das soll sich nicht gegen das positive Image Brügges richten:

„Wenn wir die Lebensqualität und den Anspruch unserer Marke Brügge schützen wollen, dann müssen wir strenger als früher werden. Wir lernen derzeit hinzu und müssen wöchentlich Anfragen bearbeiten. Wir müssen uns aber dessen bewusst werden, dass Brügge eine exklusive Marke ist. Früher sagte man ‚Brügge ist ein Museum‘. Heute müssen wir aufpassen, dass man nicht sagt ‚Brügge ist ein Filmstudio‘.“