Welcher Telekom-Tarif ist für Sie am günstigsten?

Die Preise auf dem Telekommarkt sind schon stark zurückgegangen, aber die Hälfte der Verbraucher bezahlt noch immer zu viel. Ihnen soll jetzt geholfen werden mit einem neuen Simulator, mit dem ein auf den Verbraucher zugeschnittener Anbietervergleich leichter möglich wird. Rund 800 Beamte in 440 Städten und Gemeinden stehen den Verbrauchern dabei vom 18. bis zum 29. November mit Rat und Tat zur Seite.

Am Montag wurde der Startschuss der Kamapgne "Telefon, Handy, Internet, TV: Trau Dich, zu vergleichen!" gegeben. Wie beim Vergleich der Energiepreise im letzten Jahr sollen Verbraucher dazu ermuntert werden, zwischen den Anbietern zu vergleichen.

Konkret werden Beamte in 440 Städten und Gemeinden helfen, um auf der Grundlage des jeweiligen Verbraucherprofils der Person Angebote für Festnetztelefon, Handy, Internet und Fernsehen zu vergleichen.

"Telekom-Konsumenten können in Belgien aus 416 Tariftabellen auswählen", so Axel Desmedt vom belgischen Institut für Telekommunikation BIPT. Für Festnetze gibt es 17 Tariftabellen, 243 für Handys, 46 fürs Internet und 119 für Telekom-Pakete. "Dennoch sagt nur 41 Prozent der Verbraucher, die Preise beim letzten Wechsel zu einem anderen Anbieter verglichen zu haben."

Wirtschaftsminister Johan Vande Lanotte betont, dass die Telekompreise seit einem Jahr sinken. Trotzdem bezahlt ein Konsument von zweien einen Tarif, der nicht optimal für seine Bedürfnisse ist. "Trau Dich also, zu vergleichen", so Vande Lanotte noch.

Wer nach der Beratung dann tatsächlich den Anbieter wechseln möchte, muss das allerdings selbst regeln.

Unter http://www.bestetarief.be/ kann auch jeder selber versuchen, die Tarife zu vergleichen.