Philippinen: Noch 17 Belgier vermisst

Auch Wochen nach dem der Taifun Haiyan in den Philippinen für großen Verwüstungen sorgte, werden in dem Land noch immer 17 Belgier vermisst. Dass hiesige Außenministerium sucht weiter nach ihnen. Das belgische B-Fast-Team (Foto) kehrte am Samstagmorgen aus dem Katastrophengebiet zurück. Die Gruppe landete am Morgen auf dem Flughafen von Zaventem.

Die 37 Helfer des B-Fast-Teams haben zehn Tage lang medizinische Hilfe im Taifun-Krisengebiet auf den Philippinen geleistet, mehr als 1.300 Verletzte behandelt und bis zu 60.000 Liter Trinkwasser verteilt. Delegationsleiter Geert Gijs zeigte sich sehr zufrieden über den Einsatz seines Teams: „Ich denke, wir haben als kleines Team aus einem kleinen Land, ganze Arbeit geleistet.“ Das von den Belgiern aufgebaute Notlazarett wird jetzt von einer deutschen NGO weitergeführt.

Am Brüsseler Flughafen in Zaventem wurde das B-Fast-Team von verschiedenen Ministern empfangen, darunter auch Außenminister Reynders. Er hob hervor, dass es sich um einen besonders schwierigen Einsatz handelte, zumal die belgischen Helfer als erstes Rettungsteam aus Europa nach dem verheerenden Taifun Haiyan auf den Philippinen eingetroffen waren. „Warum gibt es noch kein EU-Fast-Team“, fragte Belgiens Außenminister. „Ich hoffe, dass es in Zukunft möglich sein wird, auf europäischer Ebene solche Hilfseinsätze zu koordinieren.“

Unterdessen werden noch immer 17 Belgier in den Philippinen vermisst. Vier davon befanden sich im besonders schwer getroffenen Katastrophengebiet. „Wir suchen vor Ort weiter nach Informationen“, so Außenminister Reynders.