Flandern-Rundfahrt - Cancellara und Nuyens loben den Kurs

Die Route der Flandern-Rundfahrt stößt auf große Zustimmung. Vorjahressieger Fabian Cancellara und dem Flamen Nick Nuyens (Sieger 2011, Foto) gefällt die Strecke. Zuletzt wurde das Finale auf einem Rundkurs ausgetragen. Das wird 2014 nicht mehr der Fall sein. Auf den letzten 150 Kilometern soll es nur noch maximal zwölf Kilometer lange Flachstücke zwischen den Pflaster-Abschnitten geben.

2014 wird bei der 98. Flandern-Rundfahrt der schwere Koppenberg 45 Kilometer vor dem Ziel das Finale einläuten. Es folgen der flache Kopfsteinpflaster-Abschnitt Mariaborrestraat (40 km vor dem Ziel) sowie die fünf Anstiege Steenbeekdries (39 km), Taaienberg (37 km), Kruisberg (26 km), Oude Kwaremont (17 km / zum dritten Mal im Rennverlauf) und schließlich der Paterberg (13 km / zum zweiten Mal).

"Das ist eine wunderbare attraktive Strecke. Es ist ein Kurs, der wieder mehr auf der traditionellen Linie liegt. Die Fans werden zufrieden sein und es verspricht, ein gutes Rennen zu werden", sagte Cancellara (Foto) der Zeitung ‚Het Nieuwsblad‘. Der 32 Jahre alte Schweizer kam allerdings sowohl auf dem alten als auch auf dem geänderten Kurs bestens zurecht. Seinen ersten Ronde-Triumph feierte der Berner im Jahr 2010, in dieser Saison ließ er seinen zweiten Sieg folgen.

Der 33 Jahre alte Nuyens, flämischer Überraschungsgewinner von 2011, strich vor allem die späte Platzierung des Kopenberg heraus, die vorentscheidende Bedeutung haben könnte. "In der Vergangenheit war er zu weit vom Ziel entfernt, um eine Rolle zu spielen, jetzt kann er zu einer Selektion führen. Einige Fahrer könnten danach wieder zurück kommen, aber weniger als in früheren Jahren", prognostizierte der Belgier, der in diesem Jahr auf seinen Start verzichten musste. (Quelle: radsport-news.com )